about beer: Interview mit Hans Bauer

about beer: Interview mit Hans Bauer

Hans Bauer

Langjährigen BCI-Landeskonsul Saarland und Rheinland-Pfalz

Dr. jur. Hans Bauer, geboren 1938 in Neunkirchen, ist ein Urgestein des BCI. Inthronisiert wurde er 1971 in München. Mehr als 25 Jahre war er Landeskonsul des BCI für das Saarland und Rheinland-Pfalz.

Nach dem Abitur studierte er in Bonn und Köln Jura und legte 1962 seine erste juristische Staatsprüfung ab. 1967 promovierte er zum Dr. jur. und bestand 1968 die zweite juristische Staatsprüfung. Seit 1968 ist er als Rechtsanwalt tätig mit den besonderen Schwerpunkten Straf- und Verkehrsrecht.

Hans Bauer ist seit 1966 mit seiner Frau Ursel verheiratet, die ihn zu sehr vielen Freundschaftstreffen begleitet hat. Sie haben eine Tochter, zwei Enkel und inzwischen einen Urenkel. Das Interview mit Hans Bauer führte BCI-Mitglied Erich Dederichs. Und die letzte Frage stellen Sie Hans Bauer beim nächstem Treffen des BierConvents International einfach selbst, dann erfahren Sie sicherlich die Antwort.

Hans, wann und bei welcher Gelegenheit hast du dein erstes Bier getrunken?
Mein erstes Bier habe ich bei einem Frühschoppen mit meinem Vater nach meiner – verspäteten – Taufe im Alter von 14 Jahren getrunken. In meiner Bonner Studentenverbindung ATV Gothia-Suevia habe ich mich dann so richtig an das Bier gewöhnt.

Was war dein wichtigstes Erlebnis in einer Brauerei oder in der Brauwirtschaft?
Mich hat immer die Vielfalt der Braukunst fasziniert. Kennengelernt habe ich die Vielfalt bei den BCI-Reisen und bei mehr als 100 Brauereibesichtigungen. Besonders prägend waren aber die Begegnungen mit Brauereipersönlichkeiten wie Dr. Michael Dietzsch und Dr. Axel Simon von Bitburger, Gert Hoffmann von der Schlossbrauerei, Anselm Hoppe von König-Pilsener, Dr. Rupert Kammermeier von Karlsberg, Dr. Jan Kapelle von Heineken, Dr. Uwe Paulsen von Bavaria und Jochen Wirichs von Rhenania. Diese Liste könnte ich noch lange fortsetzen…

Dein Lebensmotto? Dein Erfolgsrezept?
Optimismus, Fleiß, Gradlinigkeit und Konsequenz, insbesondere im Beruf gegenüber 40.000 – meist – zufriedenen Mandanten, aber auch gegenüber Richtern und Staatsanwälten.

Mit wem würdest du dich gerne treffen und worüber würdest du mit ihm oder ihr reden?
Gerne würde ich mit verantwortlichen Politikern über die grassierende Unzufriedenheit in Deutschland und ihre Ursachen diskutieren.


Womit kann man Menschen für den BCI begeistern?
Mit guten Freundschaftstreffen.

Was ist für dich die wichtigste Entwicklung in der modernen Brautechnologie?
Keine Ahnung, ich bin Strafverteidiger, kein Brauer.

Wie sollte es mit der Entwicklung der Brauindustrie in Zukunft weitergehen?
Die Brauereien sollten alles unternehmen, um das Sterben der Gastronomie zu beenden. Das Reinheitsgebot von 1516 sollte erhalten bleiben und die Pils-Kultur muss unbedingt weiter gepflegt werden.

Hast du ein Lieblingsbier oder eine Lieblingsbrauerei?
Nicht nur aus Lokalpatriotismus ist mein Lieblingsbier Karlsberg-Urpils aus Homburg an der Saar.

Du hast drei Wünsche frei – welche wären das?
Ich würde gerne vier Wünsche haben. Das wären dann Gesundheit, das Wohlergehen meiner Familie und meiner Freunde, Erfolge von Borussia Neunkirchen und nicht zuletzt: Das erste Bier gemeinsam mit Urenkel Julian.

Was tut dir leid, was bereust du?
Es tut mir leid, dass ich aufgrund meiner Berufes zu wenig Freizeit hatte. Gerne hätte ich zum Beispiel ein Musikinstrument wie Klavier oder Schlagzeug gelernt.

Zum Schluss: Welche Frage würdest du gerne beantworten, die dir aber noch keiner gestellt hat?
Wie gestaltet sich mein Lebensabend?