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VORABINFORMATION
Diese Seite ist eine informative Einstimmung auf das 108. Freundschaftstreffen 2027 in Taschkent und die optionale Fortsetzung entlang der Seidenstraße. Sie stellt noch keinen verbindlichen Reise- oder Programmablauf dar. Die Termine stehen fest:
Bitte halten Sie sich den Zeitraum vom Freitag, 30. April bis Dienstag, 04. Mai 2027 für Teil 1 in Taschkent fei. Ab 04. Mai bis voraussichtlich Samstag 08. Mai 2027 kann eine Verlängerung für die Seidenstraße gebucht werden.
TEIL 1
108. Freundschaftstreffen in Taschkent
Zeitraum: 30. April–04. Mai 2027
TEIL 2
Optionale Fortsetzung entlang der Seidenstraße
Zeitraum: 04.–08. Mai 2027
Impressionen aus Taschkent















Taschkent – der erste Blick in die Seele Usbekistans
Taschkent ist mehr als der Ausgangspunkt unserer Reise. Hier öffnet sich die Tür zu einem Land, das viele von uns bislang nur mit den großen Namen der Seidenstraße verbinden. Zwischen breiten, baumbestandenen Boulevards, türkisfarbenen Kuppeln und lebhaften Märkten begegnen sich in der usbekischen Hauptstadt Orient, sowjetische Geschichte und ein überraschend modernes Lebensgefühl.
Wer Taschkent entdecken möchte, sollte sich treiben lassen. In der Metro wird bereits der Weg zum Erlebnis: Marmor, Keramik, Glas und kunstvoll gestaltete Stationen machen aus der Fahrt durch die Stadt eine Reise durch Geschichte, Literatur und Raumfahrt. Wenig später liegt der Duft von Gewürzen, frischem Fladenbrot und getrockneten Früchten über dem Chorsu-Basar. Händler bieten Granatäpfel, Nüsse und leuchtende Stoffe an – und mitten im geschäftigen Treiben beginnt oft ganz selbstverständlich ein Gespräch.
Im Hazrati-Imam-Komplex zeigt sich das religiöse und kulturelle Erbe Zentralasiens. Rund um den Amir-Timur-Platz, das Museum und das markante Hotel Uzbekistan erzählt die Architektur dagegen von jüngeren Kapiteln des Landes. Nach dem schweren Erdbeben von 1966 wurde Taschkent in großen Teilen neu aufgebaut. Deshalb stehen heute historische Bauwerke, großzügige sowjetische Stadtplanung, grüne Parks und moderne Gebäude unmittelbar nebeneinander.
Doch der stärkste Eindruck entsteht nicht allein durch Sehenswürdigkeiten. Es sind die Menschen, ihre Gastfreundschaft und die selbstverständliche Einladung zu Tee, Brot und gemeinsamer Zeit, die Taschkent besonders machen. Hier beginnt unsere Begegnung mit Usbekistan – nicht nur als Reise auf den Spuren der Seidenstraße, sondern als Annäherung an ein Land zwischen großer Geschichte und lebendiger Gegenwart.
BierConvent International e.V. · Taschkent 2027
Usbekistan und seine Bierkultur
Internationale Braukunst, moderne Produktion und eine junge Craft-Beer-Szene: In Taschkent begegnet der BCI einem überraschend vielseitigen Bierland.
UzCarlsberg: internationale Braukunst in Taschkent
Das Unternehmen begann 2006 als Sarbast Plus und trägt seit 2008 den Namen UzCarlsberg. Heute gehört die Brauerei zur CBC Group. Auf einem Gelände von mehr als zehn Hektar – etwa der Fläche von 15 Fußballfeldern – trifft internationale Brautechnologie auf den wachsenden usbekischen Markt.
Nach Unternehmensangaben wurden mehr als 100 Millionen Euro investiert. Anlagen und Fachwissen aus Deutschland, Belgien und Dänemark prägen die Produktion. Mehr als 100 Qualitätskriterien begleiten den Weg vom Rohstoff bis zum fertigen Bier; rund 300 Mitarbeitende stehen für Produktion, Qualität und Vertrieb.
Für den BCI ist besonders interessant, dass UzCarlsberg als einzige Brauerei Usbekistans über ein eigenes Besucherzentrum verfügt. Eine fachlich begleitete Besichtigung mit Blick hinter die Kulissen, Austausch mit der Unternehmensleitung und Verkostung wäre daher ein außergewöhnlicher Programmpunkt des Freundschaftstreffens.
Der Unternehmensfilm startet automatisch und zunächst ohne Ton. Über das Lautsprechersymbol kann der Ton jederzeit aktiviert werden.
Kleine Sudhäuser, große Experimentierfreude
Bierkultur in Usbekistan: Taschkents junge Craft-Beer-Szene
Während UzCarlsberg für die internationale, technisch hoch entwickelte Seite der usbekischen Bierwirtschaft steht, zeigt sich in Taschkent gleichzeitig eine ganz andere Welt: eine junge, überraschend vielfältige Craft-Beer-Szene.
In kleinen Brauereien, Brewpubs, Bars und spezialisierten Biergeschäften entstehen Biere, die mit neuen Rezepturen, intensiven Aromen und ungewöhnlichen Zutaten experimentieren.

Mehr als helles Lagerbier
Lange Zeit wurde der usbekische Biermarkt vor allem von industriell gebrauten, hellen Lagerbieren geprägt. Inzwischen interessieren sich immer mehr Bierfreunde für aromatischere und individuellere Bierstile.
Dazu gehören:
- India Pale Ales und American Pale Ales
- Porter und Stouts
- Weizenbiere
- belgisch inspirierte Ales
- Honig- und Kirschbiere
- gefilterte und naturtrübe Lagerbiere
- saisonale und nur in kleinen Mengen verfügbare Sondersude
Viele dieser Biere werden nur in wenigen Fässern hergestellt. Manche Spezialitäten sind bereits wieder verschwunden, bevor sie eine größere Öffentlichkeit erreichen.

Craft Brewing Company – der Pionier der Szene
Als wichtigste Adresse gilt die Craft Brewing Company im Süden von Taschkent. Sie wird als größte Craft-Brauerei Usbekistans beschrieben und hat bereits nahezu einhundert verschiedene Biere entwickelt.
Chefbrauer Albert Musin arbeitet fortlaufend an neuen Rezepturen. Jedes Bier erhält sein eigenes Geschmacksprofil und wird nur in begrenzten Mengen an ausgewählte Bars, Restaurants und Biergeschäfte geliefert.
Die Brauerei kann nach veröffentlichten Angaben bis zu 5.000 Liter am Tag produzieren. Sie verfügt außerdem über ein eigenes Restaurant und bietet damit gute Voraussetzungen für Verkostungen und Begegnungen mit den Brauern.


Wasser verleiht jedem Bier seinen eigenen Charakter
Bei der Herstellung eines Bieres wirken zahlreiche Faktoren zusammen:
- Mineralstoffgehalt des Wassers
- Art und Menge des Malzes
- Herkunft und Dosierung des Hopfens
- verwendete Hefekultur
- Kochdauer
- Gärtemperatur
- Reifung und Lagerung
Gerade die Zusammensetzung des Wassers prägt ein Bier so stark, dass sich eine Rezeptur an einem anderen Ort kaum vollkommen identisch reproduzieren lässt.
Damit erzählt jedes Bier auch etwas über den Ort, an dem es gebraut wurde – ein Gedanke, der sehr gut zum Selbstverständnis des BierConvent International passt.
Pelikan, Beerkovich und weitere Entdeckungen
Wer sich einen Überblick über die Taschkenter Bierszene verschaffen möchte, findet in spezialisierten Bierbars und Geschäften eine erstaunliche Auswahl.
Pelikan betreibt mehrere Standorte in der Stadt. Je nach Filiale stehen dort zahlreiche lokale und regionale Biere vom Fass zur Auswahl. Auch Beerkovich gehört zu den bekannten Adressen der jungen Szene.
Da das Sortiment häufig wechselt, werden die Getränkekarten teilweise digital geführt. Neben usbekischen Bieren werden auch Craft-Biere aus den zentralasiatischen Nachbarländern angeboten.


Kleinere Geschäfte wie Khmelnoy Butik ergänzen das Angebot. Dort können Bierfreunde Craft-Biere in Flaschen oder frisch abgefüllt zum Mitnehmen erwerben.
Zwei Welten – eine Bierkultur
Gerade der Kontrast macht Taschkent für den BCI besonders interessant:
UzCarlsberg steht für Größe, internationale Standards, automatisierte Produktion und die Entwicklung eines modernen Biermarktes.
Die Craft-Beer-Szene steht für Individualität, Experimentierfreude, persönliche Begegnungen und ständig neue Geschmackserlebnisse.
Gemeinsam erzählen beide Seiten die Geschichte eines Bierlandes im Aufbruch.

Hazrati-Imam-Komplex
Im historischen Herzen Taschkents bilden Moscheen, Medresen und Mausoleen ein eindrucksvolles religiöses Ensemble. Türkisblaue Kuppeln, verzierte Portale und stille Innenhöfe erzählen von der jahrhundertealten Kultur Zentralasiens.

Alischer-Navoi-Theater
Das Opern- und Balletttheater gehört zu den bedeutenden Kulturhäusern Zentralasiens. Seine Architektur verbindet monumentale Eleganz mit regionalen Ornamenten; die unterschiedlich gestalteten Säle greifen die Kunsttraditionen verschiedener Regionen Usbekistans auf.

Staatliches Geschichtsmuseum
Von den frühen Hochkulturen über die Blüte der Seidenstraße bis zur Gegenwart vermittelt das Museum einen Überblick über die wechselvolle Geschichte des Landes. Es schafft den historischen Hintergrund für viele Orte, die uns auf der weiteren Reise begegnen.

Chorsu Basar
Unter der markanten blauen Kuppel zeigt sich Taschkent von seiner lebendigen Seite. Gewürze, Trockenfrüchte, Brot, Keramik und das geschäftige Treiben vermitteln einen unmittelbaren Eindruck vom usbekischen Alltag.

Platz der Unabhängigkeit
Weite Plätze, Grünanlagen und Denkmäler erzählen von der staatlichen Entwicklung seit der Unabhängigkeit 1991. Das Erdbebendenkmal erinnert zugleich an die Zerstörung von 1966 und den anschließenden Wiederaufbau der Stadt.

Minor-Moschee – moderne Eleganz
Die weiß leuchtende Moschee am Ankhor-Kanal zeigt, wie traditionelle Formen in zeitgenössischer Architektur weiterleben. Cafés, Parks, moderne Geschäftsviertel und breite Boulevards ergänzen das Bild einer Hauptstadt im Wandel.

Kunst unter der Erde
Die Metro von Taschkent ist weit mehr als ein Verkehrsmittel. Viele Stationen wurden mit Marmor, Mosaiken, Leuchtern und ornamentalen Decken individuell gestaltet und wirken wie unterirdische Paläste.

Zwischen Tradition und Moderne
Breite Boulevards, großzügige Plätze, Museen und moderne Architektur prägen die Hauptstadt ebenso wie ihre historischen Viertel. Am Amir-Timur-Platz wird der Wandel Taschkents besonders sichtbar.
TEIL 2
Von Samarkand bis Chiwa
Drei Städte · rund 1.020 Kilometer · eine legendäre Route
Taschkent → Samarkand → Buchara → Chiwa → Urgench
Hinter Taschkent beginnt die Reise entlang einer der großen historischen Verkehrsachsen Zentralasiens. Rund 300 Kilometer führen nach Samarkand, weitere 270 nach Buchara und schließlich etwa 450 Kilometer durch die Kysylkum-Wüste bis Chiwa. Schnellzug, Reisebus und ein Rückflug ab Urgench verbinden drei Städte, die ganz unterschiedliche Kapitel der Seidenstraße erzählen: Samarkand steht für imperiale Macht und Wissenschaft, Buchara für Handel und Gelehrsamkeit, Chiwa für Karawanen, Wüste und das Leben hinter mächtigen Mauern.

Samarkand – Der Registan
Drei monumentale Medresen bilden das berühmteste Ensemble Samarkands. Der Platz erzählt von einer Stadt, die unter den Timuriden zum Zentrum von Macht, Bildung und Kunst wurde.

Buchara Stadt der Händler
Unter den Handelskuppeln wechselten Seide, Gewürze und Schmuck ihre Besitzer. Karawansereien und enge Gassen bewahren die Atmosphäre eines jahrhundertealten Handelszentrums.

Chiwa - Oase der Karawanen
Für Karawanen war Chiwa eine wichtige Station vor dem Weg durch die Wüste. Hier wurden Vorräte ergänzt, Tiere versorgt und Nachrichten aus fernen Regionen ausgetauscht.

Samarkand – Gelehrte und Sterne
Ulugbek ließ hier eines der bedeutendsten Observatorien seiner Zeit errichten. Shah-i-Zinda und Gur-Emir zeigen zugleich die spirituelle und politische Größe der timuridischen Epoche.

Buchara - Glaube und Wissen
Poi-Kalon, Moscheen und Medresen erinnern an Bucharas Bedeutung als religiöses und geistiges Zentrum. Die Altstadt wirkt noch heute wie ein begehbares Geschichtsbuch.

Chiwa - Hinter den Mauern
Itchan-Kala vereint Paläste, Moscheen und Medresen innerhalb mächtiger Lehmmauern. Die nahezu vollständig erhaltene Altstadt wirkt wie eine Reise in eine andere Zeit.
Gut vorbereitet nach Usbekistan
Alles Wichtige für die Reise – kompakt zusammengefasst.
Einreise
Für deutsche Staatsangehörige ist für Aufenthalte bis 30 Tage kein Visum erforderlich. Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Währung & Bezahlen
Landeswährung ist der Usbekische Som (UZS). Euro können problemlos in Banken, Wechselstuben oder Hotels getauscht werden. Kreditkarten werden in Hotels und größeren Restaurants akzeptiert. Für Basare empfiehlt sich etwas Bargeld.
Sprache
Amtssprache ist Usbekisch. In Hotels und touristischen Einrichtungen wird häufig auch Englisch gesprochen, teilweise auch Russisch. Eine Übersetzungs-App auf dem Smartphone ist für den Alltag sehr hilfreich.
Internet & SIM-Karte
WLAN ist in Hotels meist verfügbar. Für mobiles Internet empfiehlt sich eine usbekische SIM-Karte oder eine eSIM. Beide sind günstig erhältlich und bieten in den Städten eine gute Netzabdeckung.
Klima & Kleidung
Usbekistan hat ein trockenes Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern. Im April und Mai liegen die Temperaturen meist zwischen 20 und 30 °C. Leichte Kleidung, eine Kopfbedeckung und bequeme Schuhe sind ideal. Für Moscheen sollten Schultern und Knie bedeckt sein.
Gesundheit & Sicherheit
Für die Einreise sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Usbekistan gilt als sicheres und gastfreundliches Reiseland. Eine Auslandskrankenversicherung wird empfohlen.
Interesse an einer Teilnahme
In Kürze beginnen wir mit der Ausarbeitung des detaillierten Reiseprogramms für unsere Usbekistan-Reise 2027.
Für unsere weitere Planung wäre es sehr hilfreich zu wissen, wer grundsätzlich Interesse an einer Teilnahme hat und welcher der beiden Reisetermine für Sie infrage kommt.
Ihre Rückmeldung ist selbstverständlich vollkommen unverbindlich. Sie stellt weder eine Buchung noch eine Reservierung dar. Erst wenn das vollständige Reiseprogramm mit allen Leistungen und dem endgültigen Reisepreis vorliegt, entscheiden Sie in Ruhe, ob Sie sich verbindlich anmelden möchten.
Gerne können Sie uns über dieses Formular auch Fragen, Anregungen oder Wünsche zur Reise mitteilen.
